Schloss Sanssouci

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Fotos und Texte: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Historische Mühle

 

Rückansicht der Mühle

Einer der zwei Mahlgänge der Mühle

Die historische Mühle und das
Schweizerhaus

 

Mehl für den Hofkonditor

Bereits seit 1738 gab es eine Mühle in unmittelbarer Nähe des Schlosses Sanssouci. Friedrich Wilhelm II. ließ 1787/91 die alte Bockwindmühle durch den Bau einer größere Mühle mit steinernem Unterbau und umlaufender Galerie nach holländischem Vorbild ersetzen.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stellte die Getreidemühle von Sanssouci ihren Betrieb ein, das Bauwerk wurde zum stummen Denkmal. Im Zweiten Weltkrieg brannte die Mühle bis auf den steinernen Sockel ab. Erst Ende des 20. Jahrhunderts wurde das Bauwerk nach und nach aufwändig wieder aufgebaut und in ein Museum umgewandelt. Seit dem Frühjahr 2003 können im Rahmen des Museumsbetriebs wie früher verschiedene Getreideprodukte hergestellt werden - vorausgesetzt, der Wind weht stark genug.

Das Erdgeschoss der Mühle beherbergt neben einem Mühlenladen mit verschiedenen Mühlenprodukten Informationen zu Mühlen in Brandenburg und Berlin. Auf den ersten drei Böden des steinernen Turms werden Ausstellungen zum Thema Mühlenkunde gezeigt.
Der dritte Boden bietet einen Ausgang zur Galerie der Mühle, von wo aus man einen herrlichen Blick zum Neuen Palais, dem Park Sanssouci und der Potsdamer Stadtlandschaft genießt. Vom dritten Boden ist ein weiterer Aufstieg in den Mühlentechnikbereich zum Mahl- und Sichterboden möglich.