Schloss Sanssouci

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Ruinenberg und Sizilianischer Garten

Marlygarten und Friedensgarten

Friderizianischer Garten

 

Fotos und Texte: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Schlösser und Gärten

In einem Zeitraum von nur drei Jahrhunderten schmückten die besten Künstler ihrer Zeit im Auftrag brandenburgisch-preußischer Herrscher deren Residenzen mit großartigen Schlössern und Gärten. Die Reihe der Bauherren reicht vom Großen Kurfürsten über Friedrich den Großen bis zum letzten deutschen Kaiser Wilhelm II. Besonders in Berlin und Potsdam entstanden Ensembles der Architektur und Gartenkunst, die internationale Berühmtheit erlangten.

Die Schlösser und Gärten in Potsdam vereinigte der Gartengestalter Peter Joseph Lenné im 19. Jahrhundert zu einer von Sanssouci bis zur Pfaueninsel reichenden Gartenlandschaft, die 1990 als "Kulturdenkmal der Menschheit" in die Liste des Natur- und Kulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde.

Nach 1918 wurden die preußischen Schlösser und Gärten verstaatlicht und als Museen der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg obliegen die Pflege, Restaurierung und wissenschaftliche Bearbeitung der historischen Bauten, Kunstsammlungen und Gartenanlagen. Dazu gehören über 150 historische Gebäude und mehr als 700 ha Gartenanlagen. Die zur Besichtigung geöffneten 26 Museumsschlösser ziehen jedes Jahr 2 Millionen Besucher aus aller Welt an.

Bei Regenwetter können einzelne Schlösser zum Schutz der Kulturgüter geschlossen werden.