Der Vorabend 2010
Am 30.10.2009 um 10 Uhr startet der Vorverkauf für das traditionelle große Klassikkonzert am Vorabend der Potsdamer Schlössernacht 2010.
Termin: 20. August 2010
Einlass 18:00 Uhr Konzert 20:00 Uhr Feuerwerk 22:00 Uhr
Parkillumination bis 24:00 Uhr
Vorverkauf: ab 30.10.2009
10 Uhr an allen Vorverkaufskassen,
über Hotline 01805-4470700 ( 14 Cent./Min.)
über www.ticketonline.com
und über alle TUI – Reisecenter
Das musikalische Programm
Open Air am Neuen Palais, Potsdam-Sanssouci
| 18:00 | Einlass und Sektempfang | |
| 20:00 | Konzert | |
| RACHMANINOFF, S.: Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43 (1934) |
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| Pause | ||
| TSCHAIKOWSKY, P.: Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64 | ||
| 22:00 | Großes Feuerwerk und Spaziergang durch den illuminierten Park |
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| Orchester: | Tschaikowsky Symphonieorchester | mehr Infos» |
| Dirigent: | Vladimir Fedoseyev | mehr Infos» |
| Solist: | Nikolai Lugansky, Klavier | mehr Infos» |
Der Sitzplan
Hier ist der der Sitzplan für das Vorabendkonzert am 20. August 2010.
Sie können auch das PDF öffnen um die Platznummern zu sehen.
Ticketpreise inklusive Systengebühr:
rote Kategorie = 62 €
blaue Kategorie = 52 €
Der Solist
Nikolai Lugansky, Klavier
Lugansky zählt zu den hoffnungsvollsten russischen Nachwuchspianisten unserer Zeit. Während er in Russland und auch in Frankreich bereits über ein gutes Rennomee verfügt, wird das Konzertpublikum und die Presse im deutschsprachigen Raum und in den USA erst in jüngster Zeit auf das Ausnahmetalent aufmerksam. Als Gewinner des Tschaikowski-Wettbewerbes, sowie des Internationalen Bach-und Rachmaninov-Wettbewerbes ist Nikolai Lugansky zu einer Pianisten-Größe avanciert und hat damit die Voraussage seiner berühmten Lehrerin Tatiana Nikolaijeva erfüllt, die ihn ihm „den nächsten großen russischen Pianisten“ sah.
1972 als Sohn eines russischen Wissenschaftlerehepaares in Moskau geboren, erhielt er mit fünf Jahren den ersten Musikunterricht und studierte dann am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium. Mit 16 Jahren erhielt er beim 8. Internationalen Bachwettbewerb in Leipzig die Silbermedaille. Nur zwei Jahre später wurde ihm der 2. Preis des Moskauer Rachmaninow-Wettbewerbes verliehen. 1994 folgte mit dem Sieg beim 10. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb der Durchbruch zu seiner internationalen Karriere.
Lugansky gastierte beim Orchestre de Paris, dem Orchestre National de France, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra sowie dem San Francisco Symphony Orchestra. In Deutschland spielt er regelmäßig beim RSB Berlin und war beim Gewandhaus Leipzig, der Dresdner Philharmonie sowie bei den Münchner Philharmonikern eingeladen. Mit Soloabenden ist Nikolai Lugansky regelmäßig in Paris, London, Amsterdam, Wien, Salzburg, Brüssel, New York und Tokio zu Gast. Im Sommer ist er auf den wichtigen europäischen Festivals zu hören, so in La Rocque d’Anthéron, Verbier, Gstaad, The Proms, Salzburg und Saratoga.
Seit 1999 verbindet Lugansky ein Exklusivvertrag mit Warner Classics. Für seine zweite Aufnahme, die „24 Etudes & 3 Etudes posthumes“ von Frédéric Chopin, erhielt er den „Diapason d’Or de L’annee 2000“ . Luganskys Aufnahmen der Chopin Etüden, Sergeij Rachmaninows „Preludes“ und „6 Moments Musicaux“ wurden jeweils mit dem Diapason d´Or ausgezeichnet Mit den Konzerten Nr. 2 & 4 vollendete Nikolaï Lugansky die Gesamteinspielung der Rachmaninov-Klavierkonzerte mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Sakari Oramo. Für diese Aufnahme erhielt er den Echo-Klassik-Preis 2005 für die „Konzerteinspielung des Jahres“. Schon die vorhergehenden Aufnahmen der Konzerte 1 & 3 erhielten den Choc du Monde de la Musique und den Preis der deutschen Schallplattenkritik.
Das Classic FM Magazine kommentierte: ”Nikolaï Lugansky besitzt die allzu seltene Fähigkeit, jede einzelne Note singen zu lassen. Seine phänomenal sichere Technik überwindet die Schranken jeder Schwierigkeit und gibt ihm die Möglichkeit, sich völlig auf die Musik hinter den Feuerwerken zu konzentrieren.“
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Das Orchester
Tschaikowsky Symphonieorchester

Das Tschaikowsky Symphonieorchester wurde 1930 als erstes Sinfonieorchester des sowjetischen Rundfunks gegründet. Schon bald erwies es sich als eines der besten Orchester der Welt dank seiner herausragenden Virtuosität, die sich in der langen Geschichte seiner Konzertauftritte und Einspielungen immer wieder bewährte. Komplexe und durchdachte Programmgestaltung sowoe die Zusammenarbeit mit vielen brillanten russischen Dirigenten sorgte für erfolgreiche Auftritte in den berühmtesten Konzertsälen Europas, Japans und den USA.
Der derzeitige künstlerische Leiter und Chefdirigent Vladimir Fedoseyev ist seit über 35 Jahren mit dem Orchester tätig. Nikolai Mjaskowski, Sergej Prokofjew, Aram Chatschaturjan, Georgi Swiridow, Boris Tschaikowsky und viele andere Komponisten vertrauten dem Orchester die Uraufführungen ihrer Werke an. Dmitri Schostakowitsch beschrieb das Orchester als „ein herausragendes Ensemble herausragender Musiker”.
Das Orchester spielt regelmäßig mit den besten Solisten verschiedener Generationen – den Violinisten Wiktor Tretjakow und Gidon Kremer, dem Bratschisten Yuri Bashmet, den Pianisten Oleg Maisenberg und Elisabeth Leonskaja und dem Cellisten Alexander Kniazev. Junge begabte Virtuosen wie Jewgeni Kissin, Maxim Vengerow und Vadim Repin wurden vom Orchester und Vladimir Fedoseyev entdeckt und in aller Welt bekannt gemacht.
1993 wurde das Orchester im Andenken an die herausragenden Interpretationen seiner Werke nach dem großen Peter Tschaikowsky benannt. Die Einspielungen aus dem gewaltigen Repertoire des Ensembles reichen von Mozart, Beethoven, Tschaikowsky, Brahms, Mahler bis hin zu zeitgenössischen Werken und erschienen bei Labels wie Sony, Pony Сanyon, JVC, Philips, Relief und Melodiya.
Die Liste der Gastspiele, umspannt den gesamten Globus. Die Aufführungen im März 2009 mit den bedeutendsten Sinfonien von Beethoven, Tschaikowsky und Werken des in Europa nahezu unbekannten Nikolai Mjaskowski waren sehr erfolgreich, geradezu triumphal. In der ereignisreichen Saison 2009/2010 begeht das Orchester sein 80-jähriges Jubiläum.
Im Repertoire finden sich originelle Projekte und monographische Reihen, Konzerte, die Musik und Worte verbinden, wie die „historischen Konzerte”, die die Epochen seit der Gründung des Orchesters widerspiegeln.
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Der Dirigent
Vladimir Fedoseyev
Der langjährige künstlerische Leiter und Chefdirigent des Tschaikowsky Symphonie-orchesters ist außerdem Erster Gastdirigent am Opernhaus Zürich und der Tonhalle Zürich. Er ist weltberühmt für seine Interpretationen ganz unterschiedlicher Komponisten vieler Epochen und Stilrichtungen. Sein Repertoire umfasst nicht nur Mozart, Brahms oder Schostakowitsch, sondern auch unbekanntere Meister wie Leoš Janáček oder Alban Berg. In seiner langen Karriere hat Vladimir Fedoseyev zahlreiche internationale Preise und Auszeichnungen erhalten: den russischen „Verdienstorden für das Vaterland”(1996), das Silberne Ehrenzeichen in Österreich (1996), das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien (2002), das österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst Erster Klasse (2005), zuletzt die Goldmedaille der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft (2007).
Vladimir Fedoseyev studierte an der Moskauer Gnessin Musikakademie und dem Tschaikowsky-Konservatorium und wurde von dem legendären Jewgeni Mrawinski eingeladen, die Leningrader Philharmoniker zu dirigieren. Sein Operndebüt gab er im Mariinski-Theater seiner Heimatstadt Leningrad (St. Petersburg).
1974 wurde er künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Moskauer Radio-Symphonie-orchesters, des heutigen Tschaikowsky Symphonieorchesters. Daneben wirkte er von 1997 bis 2004 als Chefdirigent der Wiener Symphoniker. In jüngerer Zeit arbeitete der Maestro als Gastdirigent mit vielen weltbekannten Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Gürzenich Orchester Köln, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Berliner Philharmonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich und dem Orchestre Philharmonique de Radio France. In Japan arbeitet er seit 1996 als Erster Gastdirigent des Tokyo Philharmonic Orchestra. In der Saison 2004/2005 war er Gastdirigent beim Cleveland Orchestra und dem Detroit und Pittsburgh Symphony Orchestra.
Kritiker haben stets Vladimir Fedoseyevs Entdeckungen neuer Kompositionen und die originellen Interpretationen bekannter Werke gerühmt. Zu seinen größten Erfolgen zählen Opernaufführungen von Mussorgsky, Tschaikowsky, Verdi, Berlioz, Janáček und Schostakowitsch in Wien, Paris, Mailand, Zürich, Bregenz, Florenz und anderen Orten.
(Stand vom 26.11.2009)
